Elektronisches Türschloss – Die Besten im Test 2017

Elektronisches Türschloss – Test & Vergleich. Hier bekommen Sie alle Informationen zu den modernen Sicherheitslösungen. In der heutigen turbulenten Zeit liegt der Schutz der eigenen vier Wände den Europäern so sehr am Herzen wie schon lange nicht mehr. Hier tun sich ganz neue Märkte auf, welche sich auf High-Tech Schutzmechanismen spezialisieren und – die Zahlen sprechen für sich – damit sehr erfolgreich sind.

Elektronische Türschlösser sind hier an vorderster Stelle. Im gewerblichen Bereich nicht mehr wegzudenken, werden solche speziellen Zutrittsysteme zunehmend auch für Hausbesitzer interessant, denn: Sie bieten ein neues Level an Sicherheit.

 

Die TOP 10 E-Türschlösser am Markt

BILD PRODUKT BEWERTUNG BESCHREIBUNG PREIS
1 Abus Funk-Türschloss Antrieb HomeTec Pro CFA3000S Abus Funk-Türschloss Antrieb HomeTec Pro CFA3000S
Zum Testbericht ›› 108,93 € *

* inkl. MwSt. | am 21.02.2017 um 15:03 Uhr aktualisiert

2 BURG-WÄCHTER TSE 5022 Prime Set
Zum Testbericht ›› 349,00 € *

* inkl. MwSt. | am 21.02.2017 um 14:42 Uhr aktualisiert

3 eqiva Bluetooth Smart Türschlossantrieb
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* inkl. MwSt. | am 21.02.2017 um 14:03 Uhr aktualisiert

4 Yale ENTR – Basis Set + 2 Fernbedienungen + 1 Schließzylinder
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5 BURG-WÄCHTER secuENTRY 5702 Fingerprint mit Transponder
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6 - Danalock V125 Bluetooth mit Zylinder
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7 BURG-WÄCHTER secuENTRY 5602 Fingerprint
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8 Codelocks Mechanisches Codeschloss Codelocks Mechanisches Codeschloss
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9 Assa Abloy Code Handle effef Assa Abloy Code Handle effeff 8mm
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* inkl. MwSt. | am 21.02.2017 um 15:02 Uhr aktualisiert

Was genau ist ein elektronisches Türschloss?

Im Unterschied zu einem typischen Türschließzylinder mit Schlüssel wird ein elektronisches Türschloss durch ein Signal elektronisch entsperrt. Dieses Signal öffnet die Tür nur bei befugten Personen. Hierbei gibt es zweierlei Arten von elektronischen Schlössern: Ruhestrom-Anlagen und Arbeitsstrom-Anlagen.
 
Durch eine Ruhestrom-Anlage lässt sich eine Tür auch dann öffnen, wenn es einen Energieverlust gibt, was ein großer Vorteil entgegen Arbeitsstrom-Anlagen ist. Mit Arbeitsstrom laufende Zugangskontrollen werden dafür aber nur dann aktiviert, wenn man sich als Befugter per Zahlencode, biometrischen Finger-Scan oder Chipkarte am Lesegerät ausweist. Diese Identifikationsgeräte sind in der Nähe der Tür (zum Beispiel am Türstock) angebracht.
 

Elektronisches Türschloss: Die generellen Vorteile

  • Sie sind sicherer als typisch-mechanische Schlösser. Die meisten Einbrecher rechnen damit eine Tür mit Schlüsselmechanismus vorzufinden.
  • Der Befugte gelangt schneller ins Haus, da mehrere Schlüssel obsolet werden
  • Die Schließanlage an sich ist einfach zu installieren und lässt sich leicht weiter ausbauen.
  • Eine Auflistung der Kontakte an der Tür gibt Auskunft darüber, wer was wann an der Tür gemacht hat.
  • Die Batterien sind äußerst energieeffizient und halten ausgesprochen lange. Man kann sie binnen von Minuten austauschen.

 

Es gibt fünf Varianten elektronischer Türschlösser

Codeschloss

elektronisches Türschloss im Test
Ein elektronisches Codeschloss funktioniert mittels eines Pin Codes über Funk. Das Eingabefeld ist in den meisten Fällen maximal 50cm vom Codeschloss entfernt an einer Wand befestigt.
 
Je nach Preisklasse haben die simplen Lesegeräte ein gewöhnliches Tastenfeld, während preislich höhere Codeschlösser über einige Funktionen mehr verfügen. Für ein elektronisches Codeschloss kann – sofern notwendig – jede zugangsberechtigte Person über einen individuellen Pin Code verfügen. Durch die meist vielseitigen Softwares kann der Benutzer unter anderem weitere Zutrittsrechte vergeben und auch die Uhrzeit der Zugänge aufzeichnen lassen. In einem Test schneidet ein elektronisches Türschloss mit Pin Code Funktion am Besten ab. Die Tastenfelder sind bei vielen Schlössern spritzwassergeschützt und bieten generell weniger Fläche für elektronische Anfälligkeiten.
 

RFID Türschloss

rfid türschloss transponder test

Ein elektronisches Türschloss kann über RFID geöffnet werden. So identifiziert sich der Befugte durch einen kodierten Chip, welcher in einem Transponder (ein Funk-Kommunikationsgerät) verbaut ist. Jenes praktisches Utensil ist in etwa so klein wie ein Autoschlüssel und wird je nach Anbieter als Schlüsselanhänger, Karten, speziellen Armbändern oder Ähnliches angeboten. Am beliebtesten sind hier allerdings RFID Transponder in Form von Schlüsselanhängern.

Hält man nun seinen Transponder an ein darauf kalibriertes Empfängergerät, wird die Befugnis durch eine Datenübertagung auf Radio-Frequenz überprüft.
 
Der elektronische Empfänger, welcher die Nutzer-Daten dann einließt und mit den in der System-Datenbank gespeicherten Zutrittsberechtigung abgleicht, befindet sich meist außen am Türschloss.
 
Sollten die empfangenen Informationen des Transponders mit der im System gespeicherten Datenbank übereinstimmen, wird die Tür sofort entriegelt. Bei einigen RFID Türschloss Modellen haben die Nutzer zudem volle Kontrolle über die Zeitsteuerung der Türe: Somit bekommen bekannte Personen ohne Ausweischip – wie ein Babysitter – ausschließlich zu einer von Ihnen vorab eingestellten Zeit (zum Beispiel von 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr) Zutritt zum Haus. Nicht alle Geräte sind im Test allerdings wasserundurchlässig. Darauf sollte man auf jeden Fall vor dem Kauf achten.
 

Smartlock: Türentriegelung per Smartphone (Bluetooth)

Klingt nach „Zurück In Die Zukunft“. Aber ja, auch das ist möglich. Jedoch benötigt man hierfür einen elektronischen Schließzylinder mit entsprechendem Aufsatz. Über eine spezielle App kann dann der Befugte die Tür automatisch entriegeln, sobald er in ihre Nähe kommt. Dafür muss das Smartphone noch nicht einmal entsperrt sein. Unabdingbar ist allerdings, dass es eingeschaltet ist und die Verbindung via Bluetooth mit dem elektronischen Türschloss herstellen kann.
 
Auch kann man Personen – ähnlich wie beim RFID Türschloss – zeitlich befristet ins Haus lassen, was sehr nützlich bei Handwerkern, dem Babysitter oder der Reinigungskraft ist. Damit verabschiedet man sich vom umständlichen Schlüssel-Nachmachen. Ebenso fällt die Rückgabe weg. Weitere Zugangsberechtigte fügt man hinzu, indem man über das Handy zeitlich begrenzte Gastaccounts anlegt. Auch aus der Ferne können sie mit dieser Technologie Ihr elektronisches Türschloss entsperren.
 

Finger-Scan Schlösser

Zum Entriegeln der Tür legt der Berechtigte seinen Finger auf das Fingertastfeld. Dieses befindet sich in der Regel (max. 40cm) neben der Tür. Der Fingerscanner identifiziert den Nutzer dabei biometrisch. Sollten die empfangenen Informationen mit der im elektronischen Türschloss gespeicherten Datenbank übereinstimmen, wird die Tür sofort entriegelt. Bei den Marktführern können per Fingerscan dabei bis zu 24 Fingerabdrücke / Personen indexiert werden, was eine ziemlich beachtliche Menge ist.
 

Burg Wächter TSE Set 5022 mit Fingerscan

Eines der am deutschen Markt innovativsten und beliebtesten elektronischen Türschlösser ist das Burg Wächter 5022 Prime Set mit Fingerscan.
Hier verbindet sich Komfort mit der Technik von Heute. Beim Burg Wächter TSE SET 5022 mit Fingerscan lassen sich 48 Personen registrieren. Davon 24 durch Finger-Scan. Die weiteren 24 können sich entweder über einen Funk-Schlüssel (E-Key) oder einen PinCode indexieren. Dabei hat man über eine Millionen Kombinationsmöglichkeiten. Für Notfälle ist ein mechanisches Notschloss verbaut.


Typ Finger-Scan Schlösser
Marke Burg-Wächter
Identifizierungsmethode: Per Fingerscan und / oder Pin Code
Anzahl registrierbarer Nutzer: 24 per Fingerscan + 24 per Pin Code
Max. Reichweite vom Bedienmodul zur Tür: 10 Meter
Energieversorgung über: 6 x AA Batterien
Witterungsfest: Nur im überdachten Eingangsbereich

* Preis wurde zuletzt am 21. Februar 2017 um 14:42 Uhr aktualisiert.

Chipkarten

Jeder, der binnen der letzten Jahre in einem Hotel eingecheckt hat kennt die auf das Hotelzimmer Nummer X programmierte Chipkarte. Auch solche Chipkarten bieten berechtigten Personen Zugang zum trauten Heim, auch wenn sie eher in Unternehmen oder für den Sicherheitsbereich am Flughafen verwendet werden. Das Prinzip ist das gleiche: Die Zutrittsberechtigung wird überprüft, sobald der Nutzer die Karte an das Lesegerät hält.
Bei Karten mit Magnetfunktion werden diese in das unweit von der Tür montierte Kartenlesegerät gesteckt. Je nach Hersteller kann es hier zusätzlich noch ein numerisches Türschloss mit einer Zahlencode Abfrage geben.
 
Ein elektronisches Türschloss mit Kartenfunktion wird meist dann installiert, wenn man keine aktiven Transponder verwenden möchte (nicht zuletzt weil diese um einiges teurer sind). Sollte die Karte verloren gehen, kann man die Nutzer-Daten einfach über das System löschen.
 

Elektronisches Türschloss im Nachhinein einbauen?

Sie müssen keine komplett neue Hochsicherheitstür mit bereits verbautem elektronischen Türschloss kaufen, nur um eine solche Vorrichtung zu bekommen. Natürlich sind elektronische Türschlösser auch als Set zum „Upgrade“ für die Haustüre erhältlich. Einbauen kann man es (auch ohne Vorkenntnisse) selber, oder man lässt die Montur durch einen Handwerker erledigen.
 

Elektronisches Türschloss selber einbauen – So geht’s:

Vorab ist es wichtig die Stärke der Tür auszumessen. Danach ziehen Sie den inneren Handgriff ab, versetzen den äußeren Handgriff auf das erforderte Maß und stecken schließlich den Zylinder von außen einfach durch das Einsteck-Schloss. Ziehen Sie dann die Stulp-Schraube fest und drücken den äußeren Handgriff so tief in die Türe, bis die Distanz zwischen ihm und dem Türbeschlag mindestens 1 mm beträgt. Danach befestigen sie den Handgriff durch Festziehen der Inbusschraube. Drücken Sie dann den inneren Hangriff auch hinein (die Distanz muss hier wieder mindestens 1 mm betragen) und befestigen ihn ebenfalls mithilfe der Inbusschraube. Danach muss der innere Handgriff so auf die Welle geschoben werden, dass die darin befindlichen Madenschrauben und die kleine Löcherreihe in der Welle einander zugewandt montiert werden können. Ist ein Test erfolgreich, hat man erfolgreich das elektronische Türschloss verbaut.

In diesem Video wird ein typisches elektronisches Türschloss (in diesem Fall ein Burg Wächter 5012) in weniger als 15 Minuten installiert.

Einbruchschutz: Heute wichtiger denn je

Mit etwas über 167.000 Einbrüchen verzeichnete 2015 ein neues Rekordhoch in den Statistiken des Bundeskriminalamts. Damit gab es einen eklatanten Anstieg von gut 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bereits 2014 gab es in Deutschland die höchste Einbruchrate seit einem Jahrzehnt. Mit 2015 ist dieser Wert nun nochmal in die Höhe gestiegen.
 

Problematische Bundesländer sind hier vor allem Niedersachsen (+13 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (+18 Prozent). Hamburg ist der Vorreiter mit einem Anstieg von satten 21 Prozent.
 
Damit man selbst nicht Opfer eines Einbruchs wird, ist es daher wichtig vorzubeugen. Denn: Ein nicht unwichtiger Fakt ist, dass rund 90 Prozent aller Einbrüche „im Vorbeigehen“ passieren. Hier handelt es sich um günstige Gelegenheiten, welche nicht geplant waren. Bestimmte Anzeichen rund ums Haus geben Einbrechern ein gutes Bild über die aktuelle Lage: Heruntergezogene Rollläden bei Tag und volle Briefkästen schreien förmlich nach einem Einbruch. Hier ist es äußerst günstig zuzuschlagen. Was also tun, damit auch während der Abwesenheit die Gefahr minimiert werden kann?
 
Es gibt eine Reihe an unkonventionellen Maßnahmen, welche für wenig Geld einen effektiven Schutz gegen Einbrecher bieten. Denn auch Einbrecher machen sich das Leben nicht schwerer als unbedingt notwendig. So kann man mit Zeitschaltuhren und TV-Simulatoren die Anwesenheit bei Abwesenheit vorgaukeln. Kamera Attrappen und Alarmanlagen-Attrappen tun das ihrige. Bereits ein „Warnung vor dem Hund“- Schild kann tatsächlich Wunder wirken. Denn in so einem Fall suchen sich Gelegenheitsdiebe ein attraktiveres Objekt in der Nachbarschaft aus.
 
Fernab davon ist und bleibt aber der gut gepflegte Kontakt mit Nachbarn das A und O. Diese können bei Abwesenheit ein Auge auf Ihr Anwesen werfen, die Briefkästen entleeren und Sie über Missstände aller Art informieren. Schon ein Sprichwort sagt: „Wer gute Nachbarn hat, braucht keinen Zaun.“ Das trifft auch beim Einbruchschutz zu.

Einbruchgefährdete Stellen

Die „Hot-Spots“ zum Einbruch sind nach wie vor die Eingangstür (49 Prozent), gefolgt von der Terrassentür (23 Prozent) und dem Fenster (18 Prozent). Gerade hier kann also ein elektronisches Türschloss schon Wunder wirken -vorausgesetzt die Türe entspricht dem Stand der Zeit. Denn Bei mehr als 75 Prozent aller Einbrüche an Eingangstüren hebeln Verbrecher die Türe an der Schlossseite einfach auf. Daher müssen Eingangstüren heutzutage einen gewissen Widerstand gegen Vandalismus trotzen können. Die sogenannten DIN-Widerstandsklassen geben genauen Aufschluss über die Widerstandsfähigkeit der Türe, basierend auf Geschicklichkeit und mechanische Ausrüstung der Vandalen oder Einbrecher. Bereits eine Türe der Widerstandsklasse DIN 3 kann einem Einbrecher bereits einige Minuten Arbeitszeit kosten. Das ist zusätzliche Zeit, die kaum ein Einbrecher sich nehmen möchte.

Das sind unsere Top 3 Empfehlungen

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3 HomeMatic Keymatic-Set inkl. Funkschlüssel
Zum Testbericht ›› 148,95 € *

* inkl. MwSt. | am 21.02.2017 um 15:12 Uhr aktualisiert