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Mit 167.136 Einbrüchen im Jahr 2015 gab es einen neuen Rekord in Deutschlands Kriminalstatistik. Das ist eine drastische Zunahme um ganze 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Schon damals hatte die Polizei und das Landeskriminalamt den höchsten Stand der letzten 10 Jahre erlebt – dieser ist nun noch einmal beunruhigend gestiegen. 2015 ist die Zahl der Einbrüche besonders in Hamburg (+21 %), in Nordrhein-Westfalen (+ 18 %) und in Niedersachsen (+ 13 %) immens gestiegen.

Ja, die Zahlen sind hoch, aber man sollte „die Kirche im Dorf lassen“. Es gibt einige nützliche Tipps, welche – sollten Sie in einer einbruchgefährdeten Gegend wohnen – das Risiko ein Opfer eines Einbruchs zu werden stark reduzieren.


Allround Safety Schließzylinder Grafik


1. Nachbarn

„Wer einen guten Nachbarn hat, braucht keinen Zaun“  besagt ein altes Sprichwort. Und da ist viel Wahres dran. Nachbarn können die besten Freunde oder die schlimmsten Feinde werden. In den meisten Fällen stellt sich das zu Beginn heraus. Dennoch sollte man versuchen, so weit wie möglich allen Nachbarn positiv gegenüberzutreten. Besonnenheit bedeutet nicht gleich Freundschaft, aber zumindest ein gewisses Vertrauensfundament. Bieten Sie Ihnen doch einen Kaffee an?

 

2. Alarmanlagen

Alarmanlagen dienen dazu, Versuche eines Einbruchs zu erkennen und zu melden. Dies geschieht meist über ein sehr lautes Signal, welches den Täter abschrecken und anwesende Personen sowie Nachbarn warnen soll. Je nach Modell kann eine Alarmanlage auch über das Telefon- oder Mobilfunknetz sofort die Polizei oder ein Wachunternehmen alarmieren. Da professionelle Einbrecher teilweise sehr kreativ vorgehen, um in ein Haus zu gelangen, reicht es heute nicht mehr einen bloßen Bewegungsmelder im Eingangsbereich zu platzieren. Die beliebteste Einbruchstelle ist zwar nach wie vor die Eingangstür, jedoch kommen Einbrecher auch vermehrt über die Terrassen- oder Balkontür sowie durch Fenster und Kellerfenster. Demnach ist es wichtig, alle diese Bereiche effektiv mittels spezieller Sensoren zu sichern. Einmal angebracht, wird bei einem gewaltsamen Eindringen in das Haus sofort Alarm geschlagen.
 

 

3. Elektronische Schließzylinder

Elektronische Türschlösser haben großen Nutzen. Im Vergleich mit altbekannten Schlössern wird ein elektronisches Türschloss durch ein digitales Signal geöffnet oder gesperrt. Dieses Signal öffnet die Tür nur bei befugten Personen mittels Fernsteuerung, Pin-Code Eingabe, Fingerabdruck oder sogar des eigenen Smartphones. Vom gewerblichen Bereich sind jene High-Tech-Schlösser nicht mehr wegzudenken, da sie ein neues Level an Sicherheit bieten. Die meisten Kriminellen rechnen damit ein herkömmliches, mechanischen Türschlöss vorzufinden und nicht einen Türknauf, bei dem es kein Schlüsselloch gibt.

 

4. Rauchmelder

Heute sind Rauchmelder deutschlandweit Pflicht. Sie schrecken zwar keine Einbrecher ab, glaubt man jedoch den Herstellern retten die kleinen Piepser tausende Menschen im Jahr. Dadurch soll sich hierzulande die Anzahl der Brandtoten in den letzten 15 Jahren auf 400 halbiert haben. Klar ist: Rauchmelder retten leben, können aber auch beim Kochen anschlagen und so manch einen Hobbykoch ins Grab piepsen. Dennoch sind sie aus dem effektiven Familienschutz nicht mehr wegzudenken.

5. Sicherheitstüren

Sicherheitstüren sind zwar kostspielig, die Investition zahlt sich aber aus: Bei mehr als 75 Prozent aller Einbrüche hebeln Einbrecher die Eingangs-, Balkon oder Terassentür an der Seite des Schlosses einfach auf. Ein elektronisches Türschloss hat daher nur einen Nutzen, wenn die Türe gewissem Widerstand standhalten kann. Sonst versuchen es die Einbrecher erst garnicht am Schloss, sondern stemmen die Türe einfach auf. Die wenigsten Türen sind für längere mechanischen Angriffe mit schwerem Werkzeug wie einer  Stichsäge oder einen Bohrer gebaut worden. Sicherheitstüren bieten hier die Ausnahme. Heute entsprechen Türen definierten Sicherheitsstandards. Die sechs sogenannten DIN-Widerstandsklassen (WK 1 bis WK 6) für geprüften Einbruchschutz wurden mittlerweile durch die sechs „Resistance Class“, auch RC, abgelöst. Jede dieser Klassen orientiert sich an der Professionalität der Einbrecher. Damit kann man – je nach benötigten Sicherheitsbedarf – für jeden einbruchgefährdeten Bereich den passenden Schutz bekommen.

 

Für einen Rundumschutz entsprechend der höheren Widerstandsklassen reicht einen Sicherheitstüren alleine nicht aus. Auch Fenster und die Wand gehören dann zu einem verantwortungsbewussten Sicherheitskonzept. Denn stellt die Türe ein Problem für die Einbrecher dar, kann man immer noch mittels Vorschlaghammer durch eine 30cm dicke Wand brechen. So betrachtet wäre das für den Einbrecher die leichtere Variente – und die Sicherheitstür gänzlich überflüssig.

 

 


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